Rückblick.

So dunkel und grau wie der Himmel im Frühling war, so hell und blau leuchtet er jetzt. Der Sommer in Michigan ist ein Traum und das trotz Corona um uns herum, die Natur macht halt doch was sie will.

Wir haben schwere Monate hinter uns. Am Ende der Quarantäne fingen die "Black life Matters" Demonstrationen und teilweise auch sehr gewaltvolle Ausschreitungen in den USA an. Detroit und Umgebung waren nicht direkt betroffen, allerdings ging das auch bei uns nicht ganz spurlos vorbei. Durch die Demonstrationen der Gewalt wurde in Detroit nach ein paar Abenden eine Ausgangssperre verhängt. Die Polizei in Detroit war, meinem Eindruck nach, sehr bemüht deeskalierend zu arbeiten und das zeigte seine Wirkungen. In unserem ruhigen Vorort war von dem gesellschaftlichen Erdbeben nichts zu spüren.

Wir haben aufgrund der Reisebeschränkungen unsere Deutschlandreise für dieses Jahr ausgesetzt und planen erst wieder nächstes Jahr nach Deutschland zu fliegen.

Familienzuwachs. Mittlerweile sind wir bei fünf Fischen angekommen.

Wir verbrachten die Quarantäne viel im Haus oder draussen in der Natur.

Für uns war die amerikanische Grundschule im Quarantänemodus, nicht ganz so optimal. Ganz ehrlich gesagt war es für uns alle auf sämtlichen Ebenen grenzwertig und ich bin davon überzeugt das ich eine menge graue Haare aus dieser Zeit mitnehmen werde. Umso schöner war es als wir dann am 12. Juni den letzten Onlineschultag hatten. Der fiel auf den Geburtstag unserer jüngsten, dementsprechend hatten wir an dem Tag viel zu feiern.

Zu der Geburtstagsfeier war die Raupe Nimmersatt im Haus.

Ein neues Hobby hat mich gefunden: malen nach Zahlen. Ich hätte nicht gedacht das es so entspannend sein kann. Ich habe eins mittlerweile fertig gemacht und arbeite am zweiten.


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